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Buchvorstellung: Die Dinge-Diät

Hallo ihr Lieben,

vor sehr langer Zeit, bekam ich eine E-Mail, über die ich mich riesig gefreut habe. Sie enthielt nämlich ein Belegexemplar eines neuen Buches über Ordnung. Aber was noch viel toller war, ich war Inspirationsquelle für das Buch. Hui, da hab ich mich aber gefreut. Der Titel klang schon mal vielversprechend “Die Dinge-Diät. Leichter leben mit weniger Kram”. Ha, genau mein Motto. Nun endlich endlich habe ich die Zeit gefunden, das Buch auch mal zu lesen und möchte euch ein bisschen darüber erzählen.

Die Dinge-DiätInge Dinge heißt die Autorin, die gemeinsam mit ihren Freundinnen Karla, Moni, Petra und Vera das Projekt “Dinge-Diät” gestartet hat und uns nun in ihrem Buch daran teilhaben lässt. Und zwar auf sehr sympathische Art und Weise. Schon in der Einleitung musste ich schmunzeln, als ich von den Problemzonen der Protagonisten las:

“Moni hat es längst aufgegeben: In unsere Wohnung kann ich keinen lassen. Da sieht es immer aus wie bei Hempels unterm Sofa. Und wir haben noch nicht mal alle Kartons vom letzten Umzug ausgepackt.“ (Dinge-Diät, S. 6).

Jede hat ihr Päckchen zu tragen und ich war gespannt, wie sie ihr Projekt Dinge-Diät enden würde. Gespickt mit zahlreichen Erkenntnissen wird in den ersten Kapiteln erstmal erklärt, wie die fünf vorgegangen sind und was ihre Probleme waren. Allerdings überhaupt icht trocken, wie ich es schon in einigen anderen Büchern lesen musste, sondern erfrischend locker.

Und dann ging es ans Eingemachte: die Begehung sämtlicher Zimmer in allen Wohnungen und Häusern der fünf. Schonungslos wird berichtet, was in den einzelnen Räumen und Ecken so gefunden wurde und was daran eher suboptimal ist. Angefangen vom Eingangsbereich über alle Wohnräume bis hin zum Alptraum Keller/Dachboden mit kurzen Abstechern zu besonderen Problemzonen wie Altpapier oder Sportgeräten. Selbst vor dem Auto als “verlängertem Wohnbereich” machten die fünf nicht halt.

SketchnoteIch organisiere ja nun auch nicht erst seit gestern und habe mich schon sehr viel mit der optimalen Aufbewahrung von Dingen beschäftigt. Trotzdem habe ich mich öfters mal mit der ein oder anderen identifizieren können und fühlte mich ertappt, wenn sie Situationen erlebten, die auch in meiner Wohnung hätten stattfinden können. Was mir besonders gut gefallen hat, war der niemals erhobene Zeigefinger. Wenn mir jemand sagt “du musst das und das machen und zwar so und so”, dann kommt der Trotzkopf in mir zum Vorschein und aus Prinzip mach ich es dann schon mal ganz anders. Das war ja auch der Grund, warum ich diesen Blog überhaupt erst begonnen habe, ich brauch mein eigenes System. Aber eben weil Inge Dinge nicht den Zeigefinger erhebt, sondern einfach nur erzählt, wie die fünf vorgegangen sind, fiel es mir leicht, den ein oder anderen noch nicht bekannten Tipp auch anzunehmen. Wenn er für mich passt. Wenn nicht, dann nicht.

Nach der sehr umfangreichen Wohnungsbegehung kommt das Kapitel “Warum hat sich das bloß alles angesammelt?” und damit einige wichtige psychologische Erkenntnisse rund um den Krempel, ohne die es meiner Meinung nach nicht geht, dauerhaft gerümpelfrei zu leben. Dieser Teil ist zwar wichtig, leider aber nicht sonderlich spannend. Außer vielleicht, man liest es zum ersten Mal. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es danach mit wirklich guten Praxistipps weiter geht, wie man das Erreichte auch halten kann. Und zwar mit Spaß durch z.B. Wettkämpfe, gemeinsame Aktionen mit Freunden und natürlich Belohnungen.

Zum Schluss kommt das Beste: Rezepte und Übungen zur Dinge-Diät. Ja, das lässt mein inneres Kind jubeln. Da haben die fünf wirklich originelle Ideen zusammengetragen, wie man spielerisch an das Problem herangehen kann. Klar, auf Leihen statt Kaufen war ich auch schon gekommen, aber eine Einpackparty war mir total neu. Alles, aber auch wirklich alles in einem Raum wird dabei in Kisten gepackt. Einen Monat lang darf dann nur aus den Kisten rausgenommen und wieder in die Möbel geräumt werden, was auch wirklich gebraucht wird. Ich kann mir gut vorstellen, wie viel nach dem Monat immer noch in den Kisten lag und wahrscheinlich noch nicht mal vermisst wurde.

Mein Fazit zur Dinge-Diät: Auf 135 Seiten erfährt man auf sympathische und oft auch sehr lustige Weise, wie man dem Krempel in den eigenen vier Wänden am besten den Kampf ansagt. Das meiste davon war mir nicht neu, aber ich fand es dennoch interessant, es mal als eine Art Erlebnisbericht zu lesen. Und ab und zu tut es natürlich auch gut, wenn man mal wieder daran erinnert wird ;-)

Wenn ihr euch selbst ein Bild von der Dinge-Diät machen wollt, könnt ihr das Buch als Taschenbuch* oder als E-Book* kaufen. Ich kann es jedem empfehlen, der seine Wohnung ein bisschen abspecken möchte. Auf inge-dinge.de gibt es zudem weitere Informationen zum Thema und seit kurzem gibt es auch ein weiteres E-Book: Schlank im Kleiderschrank.

Liebe Grüße

Andrea

 

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