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{Things about your life} 5 Things about Blogging

Heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag von mir. Grund dafür ist eine sehr schöne Aktion auf Inas Blog: Things about Life. Diesen Monat geht es um 5 Dinge über das Bloggen. Und da ich in letzter Zeit oft auf meinen Blog angesprochen wurde – warum, wieso und warum gerade ich und Organisation – habe ich spontan beschlossen, an dieser Runde teilzunehmen.

Blog-Planer halb auf einem Laptop

1. Warum gerade Organisation?

Darüber habe ich ja hier schon etwas geschrieben. Ich war wirklich lange Zeit total chaotisch und unorganisiert. Und irgendwie dachte ich auch, das muss so sein, schließlich bin ich total kreativ und Kreativität und Chaos hängen ja irgendwie zusammen. Allerdings macht ein völlig unorganisiertes Leben auch sehr viel Arbeit. Aufgaben wurden erst auf den letzten Drücker und unter enormen Stress erledigt, unerwarteter Besuch führte zu akuten Panikattacken und während in meinem Kopf tausend kreative Ideen schwirrten scheiterte die Umsetzung oft an mangelnder Organisation.

Ich lese gerne und viel, also habe ich zahlreiche Bücher zu diesen Themen gelesen: Haushalt, Finanzen, Zeitmanagement, Selbstmanagement, Wohnungseinrichtung und was es da sonst noch alles gibt. Ja, da stehen schlaue Sachen drin, aber irgendwie ist das meistens auch sehr trocken. Mein kreativer Teil rebellierte meistens sehr schnell, wenn es an die Umsetzung des Gelesenen ging. Und so kam irgendwann der Moment, an dem ich dachte, es muss doch auch eine Lösung geben, wie ich auf kreative Weise ein wenig organisierter werde.

2. Kreativ und organisiert – passt das wirklich zusammen?

Ich behaupte: Ja. Zum einen habe ich mehr Zeit für kreative Dinge, wenn ich besser organisiert bin, zum anderen gibt es zahlreiche kreative Organisationsansätze.

Natürlich ist entrümpeln nicht super kreativ und läuft meistens gleich ab, muss manchmal aber einfach sein. Und ich kann mir spannendere Dinge vorstellen, als Haushaltsbuch zu führen, aber wenn das Geld knapp ist, bringt es einfach enorm viel. Basiswissen gehört eben auch dazu und deswegen beschäftige ich mich auf meinem Blog momentan noch hauptsächlich damit.

3. Was ich mit diesem Blog erreichen will?

Als erstes möchte ich natürlich meine Ideen mit meinen Lesern teilen. Ich habe mich lange Zeit sehr schwer mit der Organisation getan. Wenn ich mich so umhöre, dann bin ich damit nicht alleine. Und wenn ich ein für mich hilfreiches Formular entwickelt habe, ist es vielleicht auch für andere hilfreich.

Tafel, davor ein Blogplaner und ein WasserglasZum anderen ist das Bloggen natürlich auch eine tolle Gelegenheit, mich kreativ auszutoben. Ich schreibe gerne, ich fotografiere gerne (seit heute mit meiner ersten DSLR), ich layoute gerne und ich kommuniziere gerne. Alles Vorlieben, die sich in einem Blog hervorragend umsetzen lassen. Und wenn es dann noch so liebe Leser gibt, die sich sogar für das interessieren, was ich von mir gebe, dann freut mich das natürlich riesig. Kurz gesagt: Bloggen macht mir einfach Spaß und auch wenn ich noch nicht lange dabei bin, kann ich es mir aus meinem Alltag einfach nicht mehr wegdenken.

4. Wie organisiert ich blogge?

Vorweg: Ich bin nicht Miss Perfect und das möchte ich auch niemals werden. Ich arbeite an meiner Organisation und das durchaus mit Erfolg, aber auch ich habe Phasen, wo ich unproduktiv auf der Couch vor mich hin vegetiere. Und wenn ich backe, sieht meine Küche danach so gut wie immer aus wie ein Schlachtfeld. Dank meiner Organisation kann ich dieses Chaos allerdings relativ schnell und ohne allzuviel Aufwand wieder beseitigen.

Beim Bloggen gehe ich recht organisiert vor. Nicht umsonst habe ich mir schon mehrere Blog-Planer erstellt. Ich habe so viele Themen und Ideen für die Zukunft im Kopf, irgendwie muss ich das ein wenig strukturieren und planen. Zumindest für die nächsten 1-2 Wochen lege ich die Themen vorher fest.

ausgefuellte Seite des Blog-PlanersUnd dann gibt es natürlich noch so Spontan-Aktionen wie jetzt. Es ist kurz vor drei und die Nacht wird mal wieder zu kurz gewesen sein, wenn ich morgen früh zur Arbeit muss. Aber das Thema hat mich einfach nicht einschlafen lassen. So ist es oft bei mir. Ich sehe oder lese irgendwo etwas und dann lässt es mich einfach nicht mehr los. Dann kommt es auch manchmal vor, dass ich meine Ideen zu unmöglichen Zeiten umsetze. Übrigens auch etwas, wovon bei der klassischen Zeitplanung abgeraten wird. Dabei kann man sich nämlich tierisch verzetteln.

5. Was die Zukunft für meinen Blog bringt?

Ich hoffe, dass er mir und auch euch noch viele schöne Minuten bringt. Ich habe noch sehr viele kreative Ideen für die unterschiedlichen Bereiche im Kopf, die ich gerne mit euch teilen möchte. Bei einigen Projekten würde ich am liebsten sofort loslegen, aber auch mit einer guten Organisation hat ein Tag nur 24 Stunden. Und da ich nebenbei noch einen Job habe und meine Masterarbeit darauf wartet, geschrieben zu werden, geht eben doch nicht immer alles sofort. Es wird noch viele Formulare geben und ich werde mich auch weiterhin mit Basis-Wissen rund um die Organisation beschäftigen.

So, das war jetzt mal ein sehr persönlicher – und wesentlich länger als geplant gewordener – Beitrag von mir über mich und meinen Blog. Aber da ich in letzter Zeit oft auf den Blog angesprochen wurde, war es mir ein Bedürfnis, an diesem schönen Projekt von Ina teilzunehmen.

Gibt es irgendwelche Bereich rund um die Organisation, die euch besonders interessieren? Was möchtet ihr gerne auf meinem Blog lesen? Ich freue mich, wenn ihr mir einen Kommentar mit euren Wünschen hinterlasst.

4 Kommentare

Zum Kommentar-Formular springen

  1. Sabrina

    Liebe Andrea,

    ich bin über dein Blogplanercandy auf deinem Blog gelandet und möchte dir an dieser Stelle ein ganz ganz dickes Dankeschön aussprechen. Ich hab sehr wenig Zeit und hab auch noch nicht soooo viel gelesen – aber WAS ich gelesen hab, zeugt von ganz großer Qualität.

    Ein paar Minischritte gehe ich gerade an, aber der Weg ist noch recht lang – ich bin nunmal ein ziemlicher Chaot 😉

    Vielen lieben Dank, dass du deine Ideen und Erfahrungen mit uns teilst. Mir ist wohl bewusst, dass diese viel Zeit gekostet haben.

    Herzliche Grüße
    Sabrina

    1. Andrea

      Liebe Sabrina,
      vielen lieben Dank für dein Lob. Das freut mich wirklich riesig 🙂

      Mit Minischritten kommt man auch ans Ziel. Meistens klappt es eh nicht, wenn man sich zu viel auf einmal vornimmt, also ist das doch ein guter Weg. Und je mehr Minischritte man macht, desto öfter kann man sich darüber freuen 😉

  2. Sarah

    Liebe Andrea

    Ich bin ein Organisations-Junkie, das heisst leider nicht das ich absolut organisiert bin. Es heisst, das ich organisierte Dinge LIEBE. Ich liebe eine schön geführte Agenda, eine perfekt eingeräumte Küche oder ein strukturierter Arbeitsplatz. Ich versuche es dann bei mir umzusetzen und veranstalte ein riesen Chaos, welches ich dringend mittendrin verlassen muss, weil eine andere wichtige Tätigkeit ruft.

    . auf jeden Fall bin ich seit heute deine Leserin und hoffe, dass es dadurch leichter wird 🙂

    ♥ Sarah

    1. Andrea

      Liebe Sarah,
      niemand ist perfekt und ich finde das auch nicht erstrebenswert. Ich dachte früher auch, ich wäre ein hoffnungsloser Fall, aber man kann Organisation tatsächlich lernen und mir zumindest macht es sogar Spaß. Sei nicht zu streng zu dir selbst, dann ist eben manchmal ein bisschen Chaos bei dir, aber wenn du dran bleibst und dir kleine Schritte vornimmst, wird es immer besser werden.

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