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t(w)o stay organized: Medikamente organisieren

Wir starten unsere kleine Serie heute mit dem Organisieren von Medikamenten. Diese sollten nicht nur sicher verwahrt werden, man sollte sie bei Bedarf auch nicht lange suchen müssen. Suchen ist grundsätzlich nicht toll, aber wenn man krank ist und dann noch ewig nach den richtigen Medikamenten suchen muss, wird es zu einer echten Herausforderung.

Grundsätzlich gibt es bei der Aufbewahrung von Medikamenten nicht allzuviel zu beachten. Das Badezimmer ist wegen der hohen Luftfeuchtigkeit nicht der optimale Aufbewahrungsort. Und wenn Kinder im Haus sind, sollten die Medikamente natürlich außerhalb ihrer Reichweite aufbewahrt werden.

Schubladen

Mein “Medizinschränkchen” sind zwei Schubladenfächer im Wohnzimmer. Ich bin ein großer Fan von Schubladen, da sie sehr übersichtlich sind und man den Inhalt auf einen Blick erkennen kann.

In einer Schublade bewahre ich das Verbandszeug auf. Einige lose Pflaster habe ich zusätzlich in einer Pflasterbox in der Küche stehen. Wer sich beim Kochen schneidet, will nicht erst blutend durch die Wohnung laufen. Was und wie viel Verbandszeug man vorrätig haben sollte, muss jeder selbst entscheiden. Ein paar Pflaster in unterschiedlichen Größen, einige Kompressen und Verbände sollten es aber zumindest sein.

VerbandszeugIn der anderen Schublade bewahre ich alle Medikamente auf. Je weniger Medikamente man braucht, desto besser natürlich. Aber meistens geht es nicht komplett ohne und so sammelt sich mit der Zeit einiges an.

MedikamenteMit kleinen Körbchen kann man die Schubladen sehr schön noch weiter unterteilen. So kann man verschiedene Arten wie Schmerzmittel, Erkältungsmittel oder ähnliches praktisch zusammen gruppieren und muss weniger suchen.

Medikamente sind zwar meistens relativ lange haltbar, doch da man manches über längere Zeit (zum Glück) nicht benötigt, kommt es immer mal wieder vor, dass Medikamente ablaufen. Daher sollte man auch immer mal wieder alle Mindesthaltbarkeitsdaten überprüfen und gegebenfalls aussortieren.

Meine liebe Blogger-Kollegin Arkania stellt euch hier ihre Medikamentenaufbewahrung vor.

Wie organisiert ihr eure Medikamente? Ich würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Methoden berichtet. Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar. Ihr könnt mir auch eine E-Mail schicken – gerne mit Foto eurer Aufbewahrung.

 

4 Kommentare

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  1. Heike

    Liebe Andrea, auch ich bin ein Fan von übersichtlichen Schubladeninhalten! Deine Unterteilung mit den grünen Körbchen sieht super aus und ist ansprechend und praktisch. Mein Problem sind immer wieder, dass Kinder den Inhalt nicht erreichen dürfen weil sie sich versehentlich vergiften könnten. Auch müssen einige Medikamente kühl gelagert werden – dass ist in einem “normalen” Haushalt immer ein Problem. – Aber wie gesagt für Verbandsmaterial und ungefährliche Medikamente ist deine Aufteilung sehr schön!

    1. Andrea

      Liebe Heike, natürlich, bei Kindern im Haus müsste ich mir auch etwas anderes überlegen. Da geht Sicherheit vor. Solange sie noch klein sind, ginge vielleicht eine Schublade, an die sie noch nicht dran kommen, aber ohne wird es schon schwierig. Wo bewahrst du deine Medikamente denn auf? Das Problem haben bestimmt einige meiner Leser.

      1. Uli

        Ohja, gerade bei Kindern. Da ich nur selten Kinder im Hause habe, höchstens mal privat oder mal eine Kundin mit Kindelein kommt, um mal was zu unterschreiben, hätte ich es leicht. Aber ich habe mir dennoch (leider!) einen Medischrank gekauft, der oben abschließbar, unten im größeren Bereich offen ist. Nun, auf Kindergriffhöhe ist nichts. Aber leider ist der Schrank gerade mal 10 cm tief oder so. Es passen also alle Packungen nur nebeneinander hin. Aber selbst dafür gab es kleine Körbchen. Im einen Körbchen habe ich so Zubehör wie Zeckenzangen, Pinzette, Thermometer und gesäuberte Becherchen etc. Ansonsten ist alles auch thematisch geordnet (Erkältung, Durchfall…) und ich werde mir etwas neues besorgen und möglichst nicht mehr kaufen. Höchstens mal so gebraucht, was ich mir für wenig Geld auch aufarbeiten kann. Meinem derzeitigen Medikamentenbedarf ist der Medischrank nicht gewachsen :-)) aber da ich eh neu anschaffe, werde ich auch bald Wärmflasche und Kernkissen dort unterbringen. Bei vielen Eltern war ich erschrocken, wo die Medikamente aufbewahrt wurden und vor allem wie. Im Schlafzimmer auf einem hohen Schrank, auf den man bei Not also auf einen Stuhl müsste und vor allem gehört er m. E. in das Zentrum der Wohnung, um von allen Räumen aus schnell zugreifen zu können. Und lichtgeschützt müssen sie eh aufbewahrt werden. Ich habe immer ein Minipäckchen für unterwegs parat. Irgendwie organisiert man sich durch Jobs noch mehr :-D

  2. Klara

    Hallo!

    Ich habe in einem Schrank ein Körbchen stehen, in dem alle Medikamente, die man immer wieder braucht (Erkältung, Magen-Darm, etc.) ,gesammelt sind. Darüber habe ich ein Regal eingeschoben, in dem alle Salben sind. Verbandmaterial ist in einer Holzkiste im Schrank versammelt. Pflaster sind in einer kleinen Dose. Vorrätige Dauermedikamente sind ebenfalls hier. Homöopathie in einer Box, ebenso Schüsslersalze in einer anderen.
    Dauermedikamente sind in der Küche in einem kleinen Schränkchen (von Ike*).
    In meinem Planer habe ich eine Liste mit allen Medikamenten inkl. Stärke (ml, mg), Menge und Ablaufdatum. So muss ich nicht bei jeder Erkrankung oder Verletzung wieder die entsprechenden Mittel kaufen. Ich nehme meine Liste und bespreche mit dem/r Arzt/Ärztin, was ich zuhause habe und was ich verwenden kann. So vermeide ich, dass ich die 3. gleiche Salbe, das 2. gleiche Erkältungsmittel, etc. zuhause habe – und sie schlussendlich meist noch ziemlich voll entsorgen muss.
    Durch das Ablaufdatum habe ich immer einen Überblick, was entsorgt werden muss. Das kontrolliere ich monatlich.
    Auch bei den homöopathischen Mitteln verfahre ich so. Hier notiere ich als Stärke z.B. D3, C20, etc.
    Auf meiner Liste habe ich übrigens auch vermerkt, ob mein Mann oder ich das Medikament verschrieben bekommen hat. Die monatlich aktualisierte Liste hat natürlich auch mein Mann in seiner Geldbörse.
    Verbandmaterial kontrolliere ich halbjährlich. Auch hier gibt es meist ein Ablaufdatum.
    Halbjährlich kontrolliere ich auch die Autoapotheke.

    Für Homöopathie habe ich ein Heft, in das ich schreibe, wofür ich das Mittel bekommen habe, wie es gewirkt hat.
    Ein eigenes kleines Heft nehme ich zu jedem Arztbesuch mit. Zuhause schreibe ich mir schon auf, was ich fragen/wissen möchte. In der Praxis notiere ich alles, was der Arzt/die Ärztin sagt. So kann ich jederzeit nachvollziehen, wann ich zuletzt beim Arzt war und worum es ging. In diesem Heft sind alle Arztbesuche eines Jahres aufgelistet.

    Hört sich nach großem Aufwand an, aber wenn man sich einmal die Mühe gemacht hat, alles aufzulisten, ist man immer am Laufenden.

    Liebe Grüße! Klara

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