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Werkzeug organisieren

Ein weiteres Problem, dass sich bei der Umgestaltung meiner Abstellkammer ergab, war das Werkzeug. Wohin mit dem ganzen Kram? Wir haben eine Werkzeugkiste, die mich allerdings schon immer genervt hat. Ziemlich schwer und ziemlich unhandlich musste sie jedesmal von einem Regal gehoben werden, wenn man mal kurz einen Schraubenzieher brauchte. Dazu unzählige Tütchen mit losen Schrauben oder sonstigem Zubehör, das von irgendwo übrig geblieben war. Geht es euch auch so, dass ihr bei IKEA Möbeln nachher immer noch jede Menge Sachen übrig habt? Fest stand auf jeden Fall, das Werkzeug muss raus aus der Abstellkammer.

Detailaufnahme von einem Hammer und einem ZollstockAls erstes hieß das, alles Werkzeug, das irgendwo rumliegt zusammen sammeln und Bestandsaufnahme machen. Und dann: Entrümpeln.

Die Bestandsaufnahme war ein bisschen erschreckend. Wie viel als Werkzeug getarnten Kram kann man eigentlich haben?

ganz viel Werkzeug nebeneinanderAuf dem Bild sieht es gar nicht so schlimm aus, aber in allen Kisten war wirklich noch jede Menge Kleinkram. Lose Schrauben und Nägel, komische Spezialschraubenzieher (die vielleicht anders heißen), die bei irgendeinem Set dabei waren, ein leerer Koffer von einem zweiten Akkuschrauber (ich habe keine Ahnung, wo der Schrauber abgeblieben ist), halb volle Leimtütchen und und und.

Das Entrümpeln war relativ einfach. Alles, wovon ich nicht wusste, was oder wofür es ist, wurde entsorgt. Die losen Teile wurden in einen Sortimentskasten einsortiert, wobei ich mich von einigen Billig-Nägeln, die gerne bei Möbeln dabei sind, getrennt habe. Für die Rückwand von nem Regal mögen die reichen, aber wer schon mal versucht hat, damit ein Bild an die Wand zu bekommen, weiß wovon ich rede.

Was übrig blieb war dann wirklich überschaubar und hat in einer Schublade im Wohnzimmer Platz gefunden.

Schublade mit Werkzeug Schublade auf und direkt sehe ich alles, was darin ist. Besonders gut gefällt mir, dass man wirklich mal eben nur einen Schraubenzieher oder nur den Zollstock rausnehmen kann, ohne erst einen Werkzeugkoffer zu öffnen und das Innenteil herausnehmen muss. Mittlerweile stehen die Schraubenzieher andersrum drin, so sehe ich auch direkt, welchen ich brauche.

Bis jetzt hat sich diese Aufbewahrung auf jeden Fall bewährt. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich auch keine Profi-Bohrmaschine mit unzähligem Zubehör oder sonstige spezielle Werkzeuge habe. Dafür würde die Schublade wahrscheinlich nicht reichen. Aber für ein paar Standard Werkzeuge, die man in jedem Haushalt haben sollte, passt es sehr gut.

Wie bewahrt ihr euer Werkzeug auf?

6 Kommentare

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  1. Sarah

    Huuh mein Werkzeug liegt in einer alten Kartonschachtel die schon fast auseinanderfällt und nach Keller stinkt! Jedes Mal wenn ich sie vom obersten Gestell herunter nehme, habe ich Angst, dass sie auseinanderfällt und mir der Inhalt über de Kopf! Deine Idee kommt also gerade rechtzeitig, jetzt muss ich nur noch schauen welche Schublade sich freiwillig leeren will ;)
    Sarah

    1. Andrea

      Ja genau, du hebst das Ding und hast jedesmal Angst, dass irgendwann mal alles runter kommt. Dann drück ich dir mal die Daumen. Eine sich freiwillig leerende Schublade findet man ja nicht so leicht ;-)

  2. Betty

    Hallo, auch ich habe so einen riesigen, unhandlichen Werkzeugkoffer, wo sich allerlei tummelt (die Hälfte davon mit Sicherheit von meinem Vater). Aussortiert habe ich schon mal und was definitiv Papa gehörte ist wieder in den Werkzeugkeller runtergewandert. Einerseits gefällt mir der Koffer, da ich hier wirklich alles beieinander habe. Nur der Akkuschrauber passt nicht hinein. Andererseits ist er wirklich sehr schwer. Und eine Unterbringungsmöglichkeit habe ich auch keine (habe keinen Abstellraum). Stellt sich die Frage: Brauche ich das ganze Zeug wirklich oder habe ich es nur, weil ich zu bequem bin, immer wieder in den Werkstattkeller zu latschen??

  3. Barbara Romero

    Werkzeugkisten sind teuflisch. Da fliegen immer Teile rum, bei denen man keine Ahnung hat, für was sie gut sind. Ich habe dann Angst es könnte etwas wichtiges sein. Der gute Vorsatz : diese Dinge vor dem Einlagern beschriften.

  4. Uli

    Ich hatte das auch längst versucht :-)) dann blieb der Werkzeugkasten oben, am Ende. Ich habe das Ding im Flur abgestellt neben dem Putzschrank, allerdings werde ich noch die Handschrauber in den Keller verbannen. Aber sonst brauche ich alles ständig vom großen Tacker nebst Schutzbrille und Kleinzeug für Schränke :-)) ich will es noch auf die Größe schaffen, dass es in den schmalen Bastelschrank passt :-)) habe ja ein Schubladensystem (gelegentlich bei Rewe im Angebot in verschiedenen Größen und zwei Farben) :-) Also Werkzeug ist ne Wissenschaft für sich :D

  5. Sarah

    Also das Problem bei uns ist eher, dass mein Mann sein Werkzeug überall verteilt. Er hat nen Schrank im Flur, den darf man am besten gar nicht erst aufmachen weil dann alles herausfällt. Ein riesengroßes Chaos da drin. Dann hat er noch akkuschrauber und diversen anderen Kram in einem Fach im Abstellraum.

    Ich hab ihn schon mehrfach gebeten son bisschen was davon in dir Garage zu bringen (da steht auch noch ein großer Werkzeugwagen), aber er ist der Meinung er braucht das alles regelmäßig hier im Haus ^^

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